Kostenlos Eigenkapital berechnen
Wieviel brauchst du für den Hauskauf?
Bevor du dich auf die Suche nach deiner Traumimmobilie machst, solltest du eine zentrale Frage beantworten: Wie viel Eigenkapital benötige ich wirklich für den Hauskauf? Eigenkapital ist nicht nur eine formale Anforderung der Banken – es beeinflusst deine Finanzierungskosten, Zinslast und langfristige finanzielle Sicherheit.
Was ist Eigenkapital beim Hauskauf?
Eigenkapital ist das Geld, das du selbst in den Kauf deiner Immobilie einbringst – ohne Kredit. Dazu zählen z. B.:
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Sparguthaben
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Verkaufserlöse von Wertpapieren
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Ersparnisse aus Tages- oder Festgeld
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Schenkungen oder Erbschaften
Eigenkapital dient als Sicherheit für die Bank und reduziert die Höhe des Darlehens, das du aufnehmen musst. Je mehr du einbringst, desto besser sind in der Regel deine Konditionen.
Warum ist Eigenkapital wichtig?
Die Höhe deines Eigenkapitals beeinflusst im Wesentlichen:
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Deine monatliche Kreditrate
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Die Laufzeit des Darlehens
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Den Zinssatz, den die Bank anbietet
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Deine Sicherheit bei möglichen Zinserhöhungen
Banken erwarten in der Regel, dass du mindestens 20 % des Kaufpreises als Eigenkapital einbringst – je nach Anbieter und Bonität kann dieser Wert auch höher liegen.
Wie berechnest du dein Eigenkapital?
Die Berechnung deines Eigenkapitals lässt sich in drei Schritten darstellen:
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Gesamtes vorhandenes Vermögen ermitteln: Sparguthaben, Wertpapiere, sonstige liquide Mittel
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Verbindlichkeiten abziehen: laufende Kredite, Dauerschulden
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Eigenkapital berechnen: Vermögen – Verbindlichkeiten
Beispiel:
Sparguthaben: 50.000 €
Wertpapiere / Fonds: 30.000 €
Verbindlichkeiten (z. B. Kredit): −10.000 €
Eigenkapital insgesamt: 70.000 €
In diesem Beispiel hättest du insgesamt 70.000 € Eigenkapital zur Verfügung, das du für den Hauskauf nutzen kannst.
Wie viel Eigenkapital brauchst du für eine Immobilie?
Als Faustregel gilt:
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Mindestens 20 % des Kaufpreises als Eigenkapital
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5 %–10 % zusätzlich für Kaufnebenkosten (Notar, Grundbuch, Grunderwerbsteuer)
Beispielsweise:
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Bei einem Kaufpreis von 300.000 € solltest du mind. 60.000 € als Eigenkapital einplanen
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Dazu kommen ca. 15.000 €–30.000 € für Nebenkosten
Eigenkapital clever planen
Nicht immer ist genügend Eigenkapital sofort verfügbar. Deshalb lohnt es sich, Spar- und Investmentstrategien zu betrachten:
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Regelmäßiges Sparen mit einem Sparplan
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Investieren in ETFs oder Aktien zur Renditesteigerung
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Teilweiser Verkauf von Investments
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Förderprogramme (z. B. Baukindergeld, KfW-Förderung)
Holistic.Capital hilft dir bei der Planung
Holistic.Capital bietet nicht nur Portfolio-Tracking, sondern hilft dir auch dabei, dein Eigenkapital realistisch zu berechnen und in Beziehung zu deinen finanziellen Zielen zu setzen. Mit dem integrierten Analyse- und Planungsbereich kannst du:
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dein gesamtes Vermögen erfassen
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Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen
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Zukunftsszenarien simulieren
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verschiedene Spar- und Finanzierungsstrategien vergleichen
So siehst du nicht nur, wie viel Eigenkapital du heute hast – sondern auch, wie du es optimieren kannst, um dein Traumhaus zu finanzieren.
Jetzt mit Holistic.Capital dein Eigenkapital und Finanzziele planen:
Fazit
Die Berechnung deines Eigenkapitals für den Hauskauf ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur eigenen Immobilie. Je mehr du selbst einbringen kannst, desto besser sind deine Konditionen und desto geringer ist dein finanzielles Risiko. Mit einem durchdachten Plan und Tools wie Holistic.Capital hast du deine Finanzen jederzeit im Blick – und kannst dein Eigenkapital gezielt steigern.
Hinweis: Die Informationen dieses Artikels dienen nur der Orientierung und ersetzen keine individuelle Finanzberatung oder Immobilienfinanzierungsberatung.